Effizienz, Stabilität und Ordnung

"emwe" steht als in Mundart ausgesprochene Kombination der Anfangsbuchstaben der Familiennamen von Sandro Mezzi und Barbara Walser. Sie sind die Inhaber des 2003 gegründeten und seit 2006 unter dem heutigen Namen auftretenden Büros, das bezüglich CAD-System auf eine von mehreren Wechseln geprägte Geschichte zurück blickt.

Von Ein- und Mehrfamilienhäuser zur Arealüberbauungen – jetzt ist Zeit für ArchiCAD

Es war der ganz normale Lauf eines aufstrebenden Büros, für deren anfängliche Projekte ein standardmässiges CAD-Programm gut geeignet war. Als die Projektdimensionen und die Arbeitsteams grösser wurden, schien das CAD-System nicht mehr die ideale Lösung zu sein. Insbesondere als die emwe Architekten eine grosse Wohnsiedlung planten, bei der die Gebäudeachsen der fünf Hauptvolumen wie in einem Fächer angeordnet sind, wurde das Programm immer instabiler. „Das Gebäudemodell wurde mit zunehmender Planungsdauer immer anspruchsvoller zu verwalten. Es war nicht mehr möglich, effizient zu zeichnen“, blickt Fabbio Munaco, der CAD-Verantwortliche des Büros, ein paar Monate zurück. Unter diesen Umständen war klar, dass schnell eine umfassende Lösung gefunden werden musste. Fabbio Munaco, der ArchiCADs Qualitäten von seinem FH-Studium und einer früheren Tätigkeit her bestens kannte, schlug der Geschäftsleitung den Wechsel auf ArchiCAD vor und erhielt postwendend grünes Licht.

Positive Dynamik rund um den Wechsel

Mit einer dreitägigen Schulung durch die Spezialisten von IDC wurde das „Fundament“ gelegt, auf dem die einzelnen Mitarbeitenden ihre neue CAD-Welt stabil aufbauen konnten. Nach diesen drei Tagen war das Feuer entfacht, und alle probierten im gezielten Selbststudium oder „learning by doing“-mässig weitere Funktionen aus. „Einer konnte nach 14 Tagen völlig selbstständig ein sehr gutes 3D-Modell entwickeln“, zeigt Fabbio Munaco die positive Dynamik auf, die rund um den Wechsel entstanden war: „Diejenigen, die ArchiCAD noch nicht kannten, merkten sofort, wo die Vorteile sind und dass das Programm sehr intuitiv bedient werden kann.“ Mit ARCHICAD und der Teamwork-Funktion hielt eine neue Arbeitseffizienz Einzug – parallel dazu initierte der CAD-Verantwortliche neue Strukturen, die in Abstimmung auf das neue CAD-System heute verbindlicher Bürostandard sind.

Umstellung als grosser Gewinn

Und wie ist die Akzeptanz? „Sehr gut. Bei uns sehen es heute alle als grossen Gewinn, dass wir umgestellt haben!“, stellt der CAD-Verantwortliche fest und erklärt: „Klar schaue ich, dass sich alle an die Vorgaben halten, aber die Kolleginnen und Kollegen empfinden diese Leitplanken nicht als Schikane, sondern vielmehr als Hilfe. Als ‚CAD-Polizisten‘ braucht es mich jedenfalls nicht. Und wenn, dann mehr im Sinne von ‚dein Freund und Helfer‘!“, zwinkert Fabbio Munaco mit den Augen. Denn seine Bürokolleginnen und -kollegen wissen, dass er ihnen in 90 Prozent aller Fälle mit einem kleinen Tipp weiterhelfen kann: „Und für die verbleibenden 10 Prozent werde ich meist in den Online-Trainings fündig, die IDC anbietet. Zwei oder drei Mal brauchte ich die Hotline, die mir sehr zielgerichtet weiterhelfen konnte. Genau so muss es sein!“, stellt er zufrieden fest.

Nun können die emwe Architekten ihre Kreativität in die Inhalte ihrer immer komplexeren Projekte fliessen lassen.

 

Roland Eggspühler, medienschaffender Architekt ETH SIA